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Klassische Musik und Oper von Classissima

Joseph Haydn

Dienstag 27. September 2016


Crescendo

7. September

Rendezvous mit Amadé - CD-Tipp: Rendezvous mit Amadé

CrescendoEr würde lieber mit dem gut gelaunten Haydn als mit einem vielleicht monströsen Mozart einen trinken gehen, sagt er.Aber dass emotionale Freiheit erst mit Beethoven beginnen darf, das widerlegt Kristian Bezuidenhout mit seiner Einspielung der Mozartschen Klavierkonzerte K 413 bis 415 so brillant, dass kein Zweifel besteht: Die beiden sind ein altes Paar. Unerhört neugierig und souverän rast Bezuidenhout über die Tasten, um im nächsten Moment in Miniaturen zu verharren, sie in einer Reinheit zu zeichnen, die gänzlich ohne Pathos auskommt – und dabei bis ins Mark erschüttert. Er erobert den Flügel, und er erobert Mozart. So intensiv, entfesselt und lebendig, dabei kontrolliert und klanglich fein hat man die drei Klavierkonzerte noch nie gehört. Das Freiburger Barockorchester hat verstanden, was er will. Und entwickelt einen überwältigenden Reichtum an Klang und musikalischer Wahrhaftigkeit. Barbara Schulz Bezuidenhout: Klavierkonzerte KV 413-415 Harmonia M (Harmonia Mundi)

Klassik am Mittag

19. September

Haydns Klavierkonzerte Nr. 4 und 11

Sendung Nummer 737 20.9.2016 & 25.9.2016, 12 Uhr Solokonzerte waren zu Zeiten von Joseph Haydn einfach nicht "in". Man bedenke: 11 Klavierkonzerte stehen 104 Sinfonien gegenüber! Klavierkonzert Nr. 4 ist ein Frühwerk aus der Zeit vor Haydns Anstellung aauf Esterhaza, Nr. 11 entstand so um das Jahr 1780 herum, also 20 Jahre später als das erste Werke. Musikalisch sind beide Konzerte eine echte Entdeckung. __________________________________________________ Playlist: 1.) HAYDN: Keybord Concertos Klavier: Andreas Staier, Freiburger Barockorchester, G.v.d.Goltz Plattenverlag: hamonia mundi Erscheinungsjahr: 2008__________________________________________________




Crescendo

7. September

Rätsel des Alltags - Rätsel des Alltags

Glauben Sie etwa, den hat es schon immer gegeben? Einfach so? Glauben Sie etwa ernsthaft, der stand immer so da? Nein, nein! So einen Job muss man schon extra erfinden, den muss sich schon einer ausdenken. Das kann nicht jeder. Das muss man ehrlich zugeben. Klar, es geht um Können und um Gespür, um Taktgefühl und Musikalität. Aber sind wir mal ehrlich, es gehört auch eine große Portion an Selbstdarstellung dazu. Wer nicht gerne im Mittelpunkt steht, hat ganz vorne auch nichts zu suchen. Das muss man mögen. Und, ja klar, auch können. Rein von der Körpersprache her ist dieser Job natürlich ein komplettes Desaster. Psychologen würden dem Betreffenden wohl eine ablehnende Haltung seinem Gegenüber diagnostizieren. Aber wie soll man’s auch machen!? Egal wie man sich dreht und wendet, einem Gegenüber ist man immer unhöflich. Dabei war bis ins 18. Jahrhundert hinein doch alles paletti. Man saß so schön beisammen, musizierte da so vor sich hin – und warum sollte nicht einer aus der illustren Runde auf vier zählen können. Oder auch auf drei. Je nachdem. Vom Cembalo aus soll es sich ja oft herrlich gezählt haben. Und wenn derjenige das Stück sogar noch selbst komponiert hat, na dann umso besser. Und bitte! Aber wie gesagt, es menschelt halt überall und so muss sich halt einer immer in den Vordergrund drängen. Und so kam es, wie es kommen musste. Es entstand eine ordentliche Berufsbezeichnung. Auweia! Rund 200 Jahre ist das nun her. Und wer waren mal wieder die Vorreiter? Na klar, die Sachsen. Mit ihrem ehrenwerten Gewandhausorchester. Da musste sich ja einer unbedingt ganz nach vorne stellen. Noch vor die erste Reihe. Bravo, Herr Mendelssohn! Aber wer glaubt, das sei ein reines Männerproblem, der irrt sich. Auch Frauen machen es. Sie sind zwar noch deutlich in der Unterzahl. Aber sie stehen nicht viel schlechter da als ihre männlichen Kollegen. Musikalisch gibt’s da nichts zu hinterfragen. Höchstens kleidertechnisch. Aber sind wir ehrlich, selbst nicht jeder Mann sieht in einem Frack immer so besonders vorteilhaft aus. Einer, der es wissen musste, sagte über diese Spezies einmal, sie seien verkappte Diktatoren, die sich glücklicherweise mit der Musik begnügten. Na dann, schön verbeugen, bravo! Rätsel lösen und die Box „Haydn – 107 Symphonies “ gewinnen! Was ist hier gesucht? Wenn Sie die Antwort kennen, dann schreiben Sie Ihre Lösung unter dem Stichwort „Alltags-Rätsel“ an die crescendo-Redaktion, Rindermarkt 6, 80331 München oder per E-Mail an redaktion@crescendo.de. Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir die CD -Box „Haydn – 107 Symphonies“ von DECCA . Einsendeschluss ist der 30. September 2016. Der Gewinner unseres letzten Alltagsrätsels ist Christian Bender aus Oberursel. Die Lösung war natürlich der (Geigen-)Bogen.

Brilliant Classics Blog

2. September

Brilliant Classics Neuheitenvielfalt im September 2016

Jeden Monat erscheinen bei Brilliant Classics Neuproduktionen, interessante Wiederveröffentlichungen, Lizenzaufnahmen und enzyklopädische Sammler-Editionen. In diesem Artikel informieren wir kurz über alle September – Neuheiten die ab sofort im Handel erhältlich. Viel Hörfreude und Spaß beim Entdecken interessanter, seltener, sowie bekannter Werke. Klassikvielfalt mit Entdeckergarantie. Various Composers:Italian Baroque – The Instrumental Edition Various Artists Epoche: Barock | Instrumentalmusik BrilliantClassics 1095430BRC EAN: 5028421954301 50 CDs Von Albinoni bis Zuccari: Umfassende Anthologie der barocken Instrumentalmusik Italiens Das Barockzeitalter umspannt einen Zeitraum von 150 Jahren, von ca. 1600 bis 1750. Die Musik der Epoche entwickelte in ihren nationalen Ausprägungen eine bemerkenswerte Eigenständigkeit. Zwar befruchteten sich die deutschen, französischen und italienischen Barockkomponisten untereinander, im Kern bildeten sich aber eigenständige „Schulen“, die die Schwerpunkte innerhalb eines gemeinsamen Vokabulars anders verteilten. Während die deutsche Barockmusik vor allem kunstvoll gestaltete kontrapunktische Strukturen betonte und sich die französische Musik mit ihren majestätischen Verzierungen stark an der höfischen Kultur des Absolutismus orientierte, vereinte die italienische Barockmusik Virtuosität und Sanglichkeit zu einer insgesamt betont diesseitsgewandten, lebensfrohen Musik. Diese Vitalität drückte sich besonders nachdrücklich in der italienischen Instrumentalmusik der Epoche aus. In den zahllosen Solokonzerten, Concerti grossi, Solo- und Triosonaten, Sinfonias und Ouvertüren zelebrierten die kleinen und großen Meister Italiens Lebensfreude, Leidenschaft und Glanz. Die italienische Barockmusik entwickelte mit der Sinfonia, der Sonata und dem Concerto frühe Fassungen jener Formen, die in den nachfolgenden Epochen der Wiener Klassik und Romantik unser Verständnis von Instrumentalmusik maßgeblich prägen sollten. Die 50 CDs umfassende Sammlung „Italian Baroque“ umfasst die Hauptwerke der bekanntesten und bedeutendsten Komponisten: Albinonis Triosonaten, Corellis Concerti grossi, Locatellis „L’Arte del violino“ und Vivaldis „Ilcimentodell’armonia e dell’inventione“ mit den berühmten „Vier Jahreszeiten“. Außerdem enthält die Box die wichtigsten Kompositionen zu Unrecht vergessener Meister wie Barsanti, Bassani, Leo, Mancini, Marino, Nardini, Platti, Veracini und Vitali. Ein weiterer Schwerpunkt der Sammlung sind musikhistorisch wichtige Werke, die in den letzten Jahren leider etwas aus dem Fokus der Aufmerksamkeit geraten sind, etwa die Trompetenkonzerte von Giuseppe Torelli, die Cellosonaten Nicola Porporas oder die Violinsonaten von Giuseppe Tartini. Insgesamt vereint die Sammlung Musik von über 30 Komponisten. Die Anthologie enthält ausschließlich Aufnahmen von erstklassigen Ensembles der historisch-informierten Aufführungspraxis, die (fast) ausnahmslos auf Originalinstrumenten musizieren. Zu hören sind Spitzenorchester wie L’Arte dell’Arco, das Ensemble StilModerno, die CapellaTiberina, das Ensemble Cordia, die VioliniCapricciosi, die Musica Amphion und ModoAntiquo. Ein Großteil der Interpreten und Solisten stammt aus Italien, darunter so namhafte Künstler wie Stefano Bagliano, Francesco Cera, Andrea Coen, Pier Luigi Fabretti, Federico Guglielmo und Federico Maria Sardelli. Weltklasse-Solisten wie Jaap ter Linden, Pieter-JanBelder, CorinaMarti und Igor Ruhadze vervollständigen das „All-Star-Lineup“ dieser in Umfang und Qualität herausragenden Sammlung. ♦♦♦ Johann Sebastian Bach: Das Wohltemperierte Klavier Daniele Boccaccio, Orgel Epoche: Barock | Orgelmusik BrilliantClassics 1095157BRC EAN: 5028421951577 4 CDs Weltersteinspielung auf der Orgel: Daniele Boccaccio spielt „Das Wohltemperierte Klavier“ Das Wohltemperierte Klavier (BWV 846-893) ist ein Zyklus für Tasteninstrumente von Johann Sebastian Bach (1685–1750), der in zwei Teile bzw. Bücher gegliedert ist. Der erste Teil wurde 1722, der zweite 1742 vollendet. Jedes Buch enthält 24 Satzpaare, von denen jedes aus je einem Präludium und einer Fuge besteht. Die Paare sind chromatisch aufsteigend von C-Dur bis h-Moll in allen Dur- und Molltonarten angeordnet. Die beiden Bücher des Wohltemperierten Klaviers gelten als das „Alte Testament“ der Musik für Tasteninstrumente. Anders als Beethovens recht heterogene 32 Klaviersonaten, die üblicherweise als das „Neue Testament“ bezeichnet werden, folgen die 48 Präludien und Fugen Bachs einer präzisen inneren und äußeren Ordnung. Der Titel „Das Wohltemperierte Klavier“ sorgt mittlerweile für einige Missverständnisse. Denn während wir heute das Wort „Klavier“ mit dem modernen Konzertflügel gleichsetzen, bezeichnete im Spätbarock das „Clavier“ (oft mit C, wie es auf dem Titelblatt des Autographs von 1722 steht) alle möglichen Tasteninstrumente, vom zweimanualigen Cembalo über das Clavichord und dem Fortepiano bis zum Orgelpositiv. Obwohl eine Kirchenorgel als Instrument eine eher ungewöhnliche Wahl für den Zyklus zu sein scheint, ist eine Umsetzung auf einem vom Tonumfang geeigneten Instrument beileibe nicht ausgeschlossen, im Gegenteil: Die lang nachklingenden tiefen Noten der linken Hand verleihen dem Werk auf der Orgel eine neues, ungekanntes Volumen. Daniele Boccaccio legt nun die Weltersteinspielung des „Wohltemperierten Klaviers“ auf einer Orgel vor. Er wählte hierfür das von Francesco Zanin 2006 nach deutschen Vorbildern erbaute Instrument der Kirche Sant’Antonio Abate im italienischen Padua. Mit der Wahl dieser imposanten Orgel entschied sich Boccaccio ganz bewusst für ein Instrument, das ihm vielfältigste klangliche Möglichkeiten eröffnet. Er schreibt dazu im Booklet: »Ich habe mich darum bemüht, die Umsetzung so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. Dafür habe ich die Klangfarben der Register der Orgel so kombiniert, wie es technisch und stilistisch in jener Zeit üblich war.« Der aus Pisa stammende Organist und Cembalist Daniele Boccaccio (*1967) gewann 1985, mit gerade mal 18 Jahren, die 9. Ausgabe des nationalen Orgelwettbewerbs in Noale (bei Venedig) als dessen jüngster Sieger. Nach Abschluss seiner Orgel- und Cembalo-Studien am Konservatorium „Luigi Cherubini“ in Florenz, setzte er seine Ausbildung an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien fort. Nach Studien bei Michael Radulescu und Gordon Murray erhielt er sein Solistendiplom für Orgel und Cembalo mit der höchstmöglichen österreichischen Auszeichnung „Magister Artium“. Bis zum heutigen Tage ist Daniele Boccaccio der einzige italienische Künstler, dem diese Auszeichnung gleich doppelt verliehen wurde. Auf BrilliantClassics veröffentlichte er bereits erfolgreich eigene Transkriptionen der Violinkonzerte Bachs für Orgel und Bachs Gambensonaten. ♦♦♦ Jacques Champion de Chambonnières:Harpsichord Suites Franz Silvestri Epoche: Barock | Cembalomusik BrilliantClassics 1095339BRC EAN: 5028421953397 2 CDs Acht Cembalosuiten vom Vater der französischen Cembalomusik Jacques Champion de Chambonnières (1601–1672) wurde von seinem Vater, selbst ein bedeutender Organist, am Cembalo ausgebildet. Bald schon trat der junge Jacques eine glänzende Karriere als Cembalist, Tänzer und Komponist am Königshof Ludwig XIII. an. Heute gilt de Chambonnières als einer der Begründer der französischen Cembaloschule; seine Werke prägten maßgeblich die Musik des Absolutismus in seiner ersten Blüte. Bereits als Neunjähriger trat Franz Silvestri in seiner Geburtstadt Magenta (bei Mailand) als Organist in seiner Heimatgemeinde auf. Mit 13 Jahren gewann er seinen ersten Wettbewerb und etablierte sich schnell als einer der vielversprechendsten Cembalisten und Organisten seiner Generation in Italien. Die auf dem Doppelalbum zusammengefassten acht Suiten de Chambonnières‘ spielt Silvestri auf einer Kopie des berühmten zweimanualigen Vaudry-Cembalos von 1681, das von Andrea DiMaio 2014 originalgetreu nachgebaut wurde. Er wählte eine seinerzeit übliche, heute auffallend warm und dunkel wirkende Stimmung mit einem Kammerton A=415 Hz. ♦♦♦ Leopold Kozeluch: Complete Keyboard Sonatas – Vol. 2 Jenny Soonjin Kim Epoche: Wiener Klassik | Klaviermusik BrilliantClassics 1095155BRC EAN: 5028421951553 2 CDs Die Musik eines Fortepiano-Pioniers: Zweiter Teil der spannenden Koželuh-Reihe Leopold Antonín Koželuh (auch bekannt unter der deutschen Schreibweise Leopold Anton Kozeluch, 1747–1818) war ein böhmischer Komponist der Klassik. Im Wien des ausgehenden 18. Jahrhunderts wurde er neben Haydn, Mozart und Beethoven zu den ganz großen Namen der Musikwelt gezählt. Koželuh hinterließ ein umfangreiches Œuvre, in dem das damals neue Fortepiano eine äußerst prominente Rolle einnimmt. Die US-amerikanische Pianistin Jenny Soonjin Kim legt mit Aufnahmen der SonatenNos. 9–16 den zweiten Teil ihrer Gesamteinspielung sämtlicher (erhaltener) Klaviersonaten Koželuhs vor. Für die erste Doppel-CD der Reihe wurde sie von der Fachpresse für ihr »kristallklares und lyrisches Spiel mit einer exquisit sensiblen Phrasierung« gelobt. Um höchstmögliche Authentizität zu erreichen, hat Jenny Soonjin Kim die Werke auf einer Kopie eines Wiener Walter-Fortepianos von 1795 eingespielt, einem damals unter Musikern weitverbreiteten Instrument. Durch ihr fachkundiges, engagiertes und einfühlsames Spiel erweisen sich KoželuhsSonaten als frühe Meisterwerke eines der ersten Komponisten, der die Ausdrucksmöglichkeiten des modernen Klaviers voll auszuschöpfen wusste. ♦♦♦ Ottorino Respighi: Complete Solo PianoMusic Michele D’Ambrosio Epoche: 20. Jahrhundert | Klaviermusik BrilliantClassics 1094442BRC EAN: 5028421944425 1 CD Die vollständige Klaviermusik Ottorino Respighis In seiner italienischen Heimat gilt Ottorino Respighi (1879-1936) als einer der wichtigsten Innovatoren der Musik der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Im Rückgriff auf die italienischen Traditionen der Vergangenheit formte er eine neue Nationalmusik. Das Hauptaugenmerk gilt häufig seinen eindrucksvollen Orchesterwerken, etwa der bekannten sinfonischen Dichtung „Pini di Roma“. Seine frühe, jugendliche Klaviermusik ist bisher noch ein Geheimtipp. Der römische Pianist Michele D’Ambrosio hat Respighis Klaviermusik vollständig aufgenommen. Die Sammlung enthält als Weltersteinspielung die Originalfassung der „Variazioni sinfoniche“ für Soloklavier, außerdem die beiden Klaviersonaten in f-Moll und a-Moll, die „Sei pezzi“, einige Miniaturen sowie Klavierauszüge seiner bekannten Suiten „Antiche danze ed arie per liuto“ und die „Tre Preludi su melodie gregoriane“. D’Ambrosio konnte sich mit seiner Gesamtaufnahme der Klavierwerke Alfredo Casellas als Experte für die italienische Klaviermusik des 20. Jahrhunderts empfehlen. Die Presse lobte seine überbordende Virtuosität, außerdem sowohl seine kraftvolle Artikulation, als auch seine Fähigkeit nuancierteste Feinheiten hörbar zu machen. ♦♦♦ Antonio Soler: 6 Concertos for 2 Harpsichords L’entretien des clavecins (Agustín Álvarez & Eusebio Fernández) Epoche: Frühklassik | Cembalomusik BrilliantClassics 1095327BRC EAN: 5028421953274 1 CD Sechs virtuose Konzerte für zwei Cembali von Padre Antonio Soler Padre Antonio Soler (1729–1783) war im 18. Jahrhundert einer der bedeutendsten Komponisten für Cembalomusik in Spanien. Er verbrachte die meisten Jahre seines Lebens als Kapellmeister des Hieronymiten-Klosters von El Escorial, wo er einen Großteil seines Œuvres komponierte. Als Klavierlehrer des Prinzen Don Gabriel de Bórbon verfasste er einen nicht unwesentlichen Teil dieser Werke für den äußerst talentierten Infante. Auch Solers“Sechs Konzerte für zwei Orgeln“ wurden vermutlich für den Prinzen und seinen Lehrer verfasst. Trotz des vermeintlich eindeutigen Titels gibt es zahlreiche Hinweise darauf, dass der Zyklus vor allem auf zwei Cembali musiziert wurde. Das Cembalo-Duo“L’entretien des clavecins“, bestehend aus AgustínÁlvarez und EusebioFernández, hat sich dem vernachlässigten Repertoire für zwei Cembali verschrieben. Die Madrilenen wählten für dieses Repertoire zwei von Andrea Restelli meisterhaft erbaute Kopien zweier Cembali von Pascal Taskin (Edinburgh 1769) und von Pierre Donzelague (London 1711) aus. Álvarez und Fernández machen den edlen, zarten und unbeschwerten Charakter der sechs zweisätzigen Werke mit makelloser Technik und echter Spielfreude erfahrbar. ♦♦♦ Georg Philipp Telemann: Double Concertos for Recorder Ensemble Cordevento Erik Bosgraaf, Blockflöte & musikalische Leitung Epoche: Barock | Kammermusik BrilliantClassics 1095249BRC EAN: 5028421952499 1 CD Das „Blockflöten-Wunder“ Erik Bosgraaf spielt Telemanns Doppelkonzerte Erik Bosgraaf gehört ohne jeden Zweifel zu den allerbesten Blockflötisten der Welt. Sein Repertoire ist breit gefächert und umfasst sowohl Alte als auch Neue Musik. Bosgraafs besondere Leidenschaft gilt Georg Philipp Telemann (1681-1767). Seine humorvolle, lebensbejahende Musik, kommt dem quirligen, experimentierfreudigen Naturell Bosgraafs besonders entgegen. Nach einem Album mit Blockflöten-Suiten und Konzerten Telemanns, für das Bosgraaf von der Presse als »temperamentvoller Interpret« (klassik.com) hochgelobt und ihm ein »Mitreißender Enthusiasmus« (CD-Tipp bei SWR 2) attestiert wurde, legt der Niederländer nun eine Einspielung der Doppelkonzerte mit Blockflöte Telemanns vor. Neben Bosgraaf an der Altblockflöte und seinem exzellenten Cordevento-Ensemble brillieren die Solisten Anna Besson an der Traversföte, Yi-ChangLiang an der (zweiten) Altblockflöte, Robert Smith an der Gambe und Marije van der Ende am Fagott. Die Konzerte sind schwungvoll, überraschen mit schnellen Wechseln, rhythmischen Kurzmotiven und einem lebhaften Dialog aus Solostimme(n) und Orchester. Alles, was Telemanns Musik unverwechselbar macht, ist in diesen fünf Konzerten verdichtet. ♦♦♦ Yiddish Baroque Music From „The Book of the Rejoicing soul“ by Rabbi Elkhanan Kirchen Di Tsaytmashin, Avishai Fisz Epoche: Barock | Weltmusik · Instrumentalmusik BrilliantClassics 1095338BRC EAN: 5028421953380 1 CD Jüdische Kultur im Europa des frühen 18. Jahrhunderts Das „Buch der frohlockenden Seele“ (Originaltitel: „Seyfer Simkhes Haneyfesh“) ist eine jiddische Liedsammlung des aschkenasischen Rabbis Elkhanan Kirchen. Es wurde Anfang des 18. Jahrhunderts in Bayern veröffentlicht. Das Buch enthält moralisch erbauliche Lieder für den jüdischen Haushalt. Sie erläutern die Riten und Bräuche zu den Feiertagen oder preisen den Glauben an Gott. Dabei sind die Liedtexte voller Sprachwitz, die Musik ist allerdings nur unzureichend notiert und bedarf einer fachkundigen Bearbeitung. Der Dirigent und Kantor Avishai Aleksander Fisz und sein Ensemble DiTsaytmashin (Jiddisch für „Die Zeitmaschine“) haben sich der Sammlung angenommen und dabei ein Dutzend Lieder behutsam rekonstruiert. Mit viel Sachkunde und überschäumender Spielfreude erweckt das im israelischen Be’er Scheva beheimatete Ensemble ein Stück jüdischer Zeitgeschichte aus Europa zu neuem Leben. DiTsaytmashin musizieren auf arockinstrumenten der Zeit – etwa Gambe, Krummhorn, Theorbe, Harfe, Violine, Cello und Blockflöte – und einer Reihe typischer Perkussionsinstrumente, die die folkloristische Note der Stücke besonders betonen. Dies ist eine in allen Belangen bemerkenswerte Weltersteinspielung. ____________________________________________________________________________________



Joseph Haydn
(1732 – 1809)

Joseph Haydn (31. März 1732 - 31. Mai 1809) war ein österreichischer Komponist und führender Vertreter der Wiener Klassik. Er war Bruder des Komponisten Michael Haydn und des Tenors Johann Evangelist Haydn. Den größeren Teil seiner beruflichen Laufbahn verbrachte Haydn als Hofmusiker auf dem Landsitz der wohlhabenden ungarischen Familie Eszterházy, wo er deren Orchester und Oper leitete. Die Abgeschiedenheit von anderen Komponisten und musikalischen Strömungen beschrieb er mit dem bekannten Zitat: „Ich war von der Welt abgesondert, niemand in meiner Nähe konnte mich an mir selbst irremachen und quälen, und so musste ich original werden.“ 1797 komponierte Haydn für Kaiser Franz II. das nach dem kroatischen Lied („Vjutro rano se ja stanem“) entstandene, in der Erstausgabe „Volkslied“ titulierte „Gott, erhalte den Kaiser!“ auf die hierzu gedichtete Worte von Lorenz Leopold Haschka; im Jahre 1841 mit dem wiederum eigens hierzu geschaffenen Text des Liedes der Deutschen von August Heinrich Hoffmann aus Fallersleben unterlegt, dient sie heute, mit dessen dritter Strophe, als Nationalhymne der Bundesrepublik Deutschland.



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